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Schmetterling Kundenkarte

Marokko Rundreise Sonnenbaden am Strand in Marokko 5 Sterne HotelEntscheiden sie sich, welcher Typ Tourist sind sie? Liegen sie lieber faul in der Sonne und lassen sich von vorne bis hinten bedienen? Oder interessiert es sie, in welchem Land sie sich gerade befinden, welche Kultur die Menschen hier leben, wie die Menschen in ihrer angestammten Umgebung sind? Marokko ist schon lange touristisch erschlossen, hat eine eigene Tradition und Geschichte, ist aber von Frankreichs und Englands Verbrauchern seit vielen Jahren zum bevorzugten Urlaubsland auserkoren worden. Nicht zuletzt deshalb, weil Marokko ein gewisses Laissez-faire aufweist und für die Briten einfach dem Understatement entspricht.

 

 Marokko Rundreisen

 

Felsenmalereien Tata und Akka

Folgende Hotels möchten wir Ihnen
als Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge und Rundreisen vorstellen und empfehlen:
z.B. in Agadir:
Hotel Atlas Royal****
Hotel Decameron Tafoukt Beach****
Hotel Grand Palace Tikida Golf*****
Hotel Riu Tikida Beach*****
Hotel Riu Tikida Dunas****
Robinson Club Agadir****
Hotel Riu Palace Tikida Agadir****
Hotel Sofitel Agadir Royal Bay Resort*****

Hotel Sofitel Agadir Thalassa Sea and Spa*****
Hotel Timoulay****
In Marrakesch:
Hotel Riu Tikida Garden****
Clubhotel Riu Tikida Palmeraie****
Sofitel Marrakech Palais Imperial*****
In Essaouira:
Le Medina Essaouira Hotel Thalassa Sea****+

Tipp: Direkt bei der Buchung im Reisebüro können Abenteuer und Freiheit mitgebucht werden. Die Reiseveranstalter arbeiten mit den besten Incomingagenturen in Marokko zusammen, und man hat den unbestrittenen Vorteil, einen deutschen Reiseveranstalter auch in der Wildnis, im zerklüfteten Atlasgebierge und in der wasserlosen Wüste an seiner Seite zu haben, der ein waches Auge auf seine Gäste hält.
Es ist ein Vorteil möglichst alles in einer Pauschalreise nach Marokko zu buchen, oder zumindest bei ein und demselben Reiseveranstalter 
Also, entweder bei der Buchung im Reisebüro die Specials, wie Sportangebote, Mietwagen, Rundreisen, Stopover buchen oder zumindest dann, wenn sie im Hotel von der jeweiligen Reiseleitung angeboten werden.

Aber jetzt kommen wir zu den Highlights Marokkos:

Norden Marokkos

Volubilis


Volubilis römische RuinenWer die Ruinen von Karthago in Tunesien bereits kennt, das staubige Leptis Magna in Libyen, Baalbek im Libanon oder  Palmyra in Syrien besuchen durfte, wird überrascht sein, was einen in dem weitläufigen Ruinenfeld von Volubilis erwartet. Es ist nicht der Eindruck der nackten Steintrümmer, der bleiben wird, es ist die Natur, die diese Ansammlung von eher unscheinbaren Fragmenten einer lange vergangenen Kultur einbettet.
Der fruchtbare und feuchte Norden Marokkos lässt hier nahezu ganzjährig üppiges Grün und ein farbenprächtiges Wildblütenmeer wuchern. Volubilis römische Ruinen
Mittendrin erheben sich so fragil anmutende Ruinen, wie das nördliche Tanger-Tor, eines der 8 Stadttore in der fast 3 Kilometer langen Stadtmauer. Reste unscheinbarer Steine liegen überwuchert da. Im 17. Jahrhundert wurde Volubilis als Lieferstätte schöner Steine für die neue Hauptstadt Meknès ausgebeutet. Die längst vergangene Kultur hatte für die Herrscher der Alouitendynastie keine Bedeutung. Die Römer waren schließlich die Ungläubigen.

Am Stadttor Bab Mansour in Meknès geben korinthische Säulen gemeinsam mit den künstlerischen Elementen islamischer Architektur ein einzigartiges Bild ab.

Chefchaouen berber bleuChefchaouen

Der Song Marrakesh Express von Crosby, Stills & Nash symbolisiert für viele noch die Zeit, als Marihuana Mitte der 60iger aus Marokko kam. Tatsächlich gibt es im Norden Marokkos, im Rif Gebirge immer noch Anbau des Krauts. Besucher des rund 600 Meter hoch, zwischen zwei Bergen gelegenen Orts Chefchaouen werden das Gefühl nicht los, mindestens einen Joint geraucht zu haben. Im Licht der Morgensonne ist alles blau. Blau ist die Farbe, die den Bösen Blick abhält. Blau ist die heilige Farbe der Berber. Die Stadt ist den Berbern heilig. Entsprechend sind nahezu alle Gebäude blau getüncht. Man muss diesen 40.000 Seelenort, der auch nur Chauen oder sogar Xauen genannt ist auf seiner Rundreise durch Marokko nicht unbedingt gesehen haben, aber es wäre gut. Auf dem Platz der Kasbah Dar el Makhzen wimmelt man diejenigen ab, die einem unbedingt, völlig unverbindlich und selbstverständlich kostenlos die Sehenswürdigkeiten des Orts zeigen möchten, trinkt eine kalte Cola oder einen heißen, kleinen Tee und lässt sich von den Spatzen beäugen, ob man nicht eventuell etwas von seinem frischen Sesamgebäck abgeben möchte. 20 Minuten dasitzen und etwas auf sich wirken lassen, was man in den anderen Orten seines Marokkoaufenthalts nicht mehr erleben wird: Innere Ruhe.
Danach bekommt man Le Cascade, die neu eingefriedete Quelle gezeigt, eine von sehr vielen Quellen dieses Orts, die sehr malerisch vom wild, grün bewachsenen Felsen in sein Becken rauscht. Je nach Jahreszeit stärker oder schwächer.

Ouezzane

Wer ein Faible für Religionen und Ethnien hat  wird in Ouezzane auf seine Kosten kommen, etwas über jüdische und islamische Verständigung lernen, nach den grünäugigen Berbern Ausschau halten und beseelt vom Eindruck dieser heiligen Stadt weiter die berauschenden Serpentinen des Rif Gebirges in Richtung Fes fahren.

Färberei in FesFes

Fes, einst die erste der marokkanischen Königsstädte hat ihren Namen verdient. Im Arabischen heißt Fes nämlich Geld. Und wer als Besucher keine Lust hat die angeblich 800 Moscheen der Stadt zu suchen, die vielen Mausoleen und Grabstädten ihm völlig unbekannter und auch relativ uninteressanter Marokkanische KachelornamentikBerühmtheiten Marokkos zu besuchen, der soll sich trotzdem auf seinen Reiseführer verlassen. Einfach die Ohren zuhalten und die Pracht der Baukunst bestaunen. Dabei darf man ruhig registrieren, wie einem vor Staunen der Unterkiefer nach unten fällt. Bäder, Brunnen, ja selbst profane Parkbänke sind pracht- und prunkvoll verziert, bieten bunt glasierte Mosaiken, reichen, goldenen Zierrat, sind liebevoll gepflegt und sauber. Und ganz zu schweigen von den Toren der Stadt, die Fassaden der Gebäude. Und selbst die Türen zu den Färbereien, zu den riesigen Fabriken, wo Wolle und Leder gefärbt wird, sehen aus, als würde man dahinter Paläste aus Tausend und Einer Nacht erwarten dürfen.


Meknes Bab El Mansour MarokkoMeknes

In Fes entscheidet man sich, ob man ostwärts Richtung Taza fährt, oder der Straße nach Meknes folgt. Gut, links und rechts reihen sich Weinanbaugebiete.


Aber Meknes ansich, die eine der 4 Königsstädte Marokkos ist, bietet nur ein imposantes Bauwerk am Platz EI Hedim, das Bab EI Mansour, Marokkos schönstes und berühmtestes Tor. Dort hielt man im 18. Jahrhundert Gericht und präsentierte öffentlich die Köpfe der Deliquenten, bis diese genug Schrecken verbreitet und die Macht der damaligen Herrscher genügend demonstriert hatten.

Karl May Freunden sei noch das Tor des Windes, Bab er Rih empfohlen, dem namensähnlichen Bauwerk des Pferdes Ben Rih, „Sohn des Windes“ von Kara Ben Nemsi.

Taza

Wer sich in Fes entschlossen hat, Richtung Osten abzubiegen, hat meines Erachtens nach die bessere Wahl getroffen. Theoretisch bis auf seine große und innen, so sagt man, prachtvoll ausgestattete Moschee, in die Christen überhaupt keinen Zugang haben, ist der Ort Taza uninteressant. Aber die Umgebung von Taza hat es in sich.
Der Nationalpark rund um den Djebel Tazzeka strotzt vor Sehenswürdigkeiten. Natur pur! Wasserfälle, Korkeichenwälder und das weltberühmte Grottensystem Gouffre de Friatou. Bis 250 Meter tief kann man mit Führer in das verzweigte System von Stalagmiten und Stalagtiten vordringen. Ein weiteres, noch verzweigteres Grottensystem Daia du Chicker wird gerade für den Tourismus erschlossen, ist allerdings schon für entsprechend, alpin ausgerüstete Besucher geöffnet.


Ait Benhaddou nördl. von OuarzazateWesten Marokkos

Agadir, Essaouira, Marrakesch nach Ouarzazate und weiter

zwei Urlaubsorte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ouarzazate liegt im Schatten des Atlasgebirges direkt am großen Stausee Barrage el Mansour Eddahbi
Die Flüsse Oued Dades und Oued Idermi speisen diesen großen Stausee, der übersetzt schlicht und ergreifend „Der Siegreiche und der Vergoldete“ heißt. In dieser Gegend wurden Sequenzen der erfolgreichen Hollywoodfilme „Die Brücke am Kwai, „Doktor Schiwago“ und "Lawrence von Arabien" gedreht.
Und, um die Nachlässigkeit der deutschen Touristik noch näher zu beschreiben: Diese Gegend strotzt vor touristischer Infrastruktur. Ein Hotel nach dem anderen, meist luxuriös gestaltet kann man hier besuchen. Für Franzosen ist dieser Landstrich, das Klima, der Stausee mit seinen Wassersportmöglichkeiten, die nahen Nationalparks Marokkos, das Atlasgebirge, die nahen Sandwüsten, die Flora und Fauna viel interessanter, als die Urlaubsorte am Atlantik, Agadir oder Essaouira. Schande über uns!
Aber macht ja nichts. Auch Touristen, die in den hier genannten 14 Hotels ihren Urlaub machen, haben die Möglichkeit mehrtägiger Ausflüge hierher. Mind. Eine Übernachtung in Ouarzazate sollte eingeplant sein. Ohne Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten ist man von Essaouira, via Marrakesch bereits gut 6 Std. mit dem Reisebus unterwegs. Mit Besichtigungen darf man gut den ganzen Tag rechnen und ist bei Anbruch der Dunkelheit im gebuchten Hotel in Ouarzazate.
Von Agadir aus ist die Reise nach Ouarzazate über Taroudant in der gleichnamigen Provinz und dem 2.093 m hohen Gebirgspass Tizi n'Test ähnlich lang.

Allerdings fängt in Ouarzazate, also südlich des Hohen Atlas das Erlebnis Rundreise durch Marokko erst richtig an. Entlang des Tals des Oued Dades, Richtung der Stadt Errachidia befährt man die „Straße der 1.000 Kasbahs“. Strasse der 1000 KasbahsJahrhunderte alte Lehmburgen gibt es zwischen Atlas und Anti-Atlas zu besichtigen.
War man, auch aus Essaouira, aus Marrakesch, über den 2.260 m hohen Gebirgspass Tizi-n-Tichka kommend schon darüber überrascht, wie sich die Vegetation am südlichen Abhang des Hohen Atlas verändert hat, wie sich ein anderes Licht ausbreitet, wie die Gerüche im wüstenhaften Klima verändern, bekommt man ab Ouarzazate, auf der „Straße der 1.000 Kasbahs“ Kilometer für Kilometer immer mehr das Gefühl, in einer anderen Welt zu sein. Wenn der Busfahrer des vermutlich vollklimatisierten Reisebus neuester und bequemster Bauweise schlau ist, stellt er die Aircondition aus, öffnet die Türen des Bus und fährt langsam. Ein Wind weht durch die Sitzreihen, dem sich niemand entziehen kann. Dann, unvermittelt eine Oase, in der es wiederum völlig anders ist. Das Klima ist feucht. Ein kühler Wind weht durch den Bus, der teilweise sogar nach modrigem Wald duftet. Geräusche ändern sich, Menschen in den Oasen lächeln entspannt. Wer Wüste erleben will, macht diesen Ausflug.
Auf halber Strecke nach Errachidia, erreicht man die palmenreiche Oase Tinerhir (Tineghir, Tinghir), den Ort im Tal Meknés-Tafilaled, wo man links abbiegt und über Ait Baha zurück in den Hohen Atlas fährt, in die Schlucht Gorges du Todrha. Der Bus kommt nicht weit. Man steigt um in 4Wheel Fahrzeuge. Und irgendwann geht es wirklich nur noch Zufuß weiter.

In Errachidia kann man sich entscheiden, ob man Richtung Norden, über Rich nach Ait Ayach fährt, oder lieber die echte Wüste südwärts, Richtung Erfoud, bis nach Merzouga erkundet.

Maultier Trekking MarokkoAit Ayach, am Stausee Barrage Hassan II gelegen, ist interessant für Moutainbiker, für Freeclimber, für passioniertes Trekking, für „betreutes“ Wandern, bei der die Betreuung durch z.B. einen Esel erfolgt, der einem das Gepäck schleppt.

Erfoud, am Rande der echten Sahara ist ein sehenswerter Ort. Zwischen den Umbra farbenen Lehmbauten, die in der Abendsonne rot zwischen den grünen Palmen der Oase aufleuchten entdeckt man Schildkröten und Eidechsen, die jeden wärmenden Sonnenstrahl mit in die kalte Wüstennacht nehmen.

In Merzouga ist man endlich dort angekommen, was man sich gemeinhin unter Wüste vorstellt. Man kennst die Sanddünen vielleicht bereits aus Arcachon an der französischen Atlantikküste oder die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria.
Sandwüste Marokkos in TaouzAber alles kein Vergleich, der 800 Meter hohe Erg Chebbi ist die höchste Saharadüne Merzougas. Ein Riesentrumm!
Und gar nicht gelb oder weiß. Die marokkanische Sahara ist rot-orange. Man erinnere sich, wenn in Köln oder Bochum das Auto von einer rötlich schimmernden Staubschicht bedeckt ist. Von hier aus haben die Stratosphärenwinde den Saharasand bis nach Deutschland getragen. Von dieser Sandwüste aus, die sich Tausende von Kilometern westwärts über Algerien, Tunesien, Libyen bis nach Ägypten streckt.
Hier in Merzouga fängt die Welt der langen Kamelkarawanen an, die nahezu komplett wasserlose Sahara. Bis zur Grenze von Algerien, zum Ort Taouz sind es rund 28 Kilometer Fahrt.
Felsmalereien MarokkoHier befinden sich die prähistorischen Felszeichnungen, die bemalten Monolite, die in der kargen Landschaft herumliegen und stehen.

Flamingos im Dayet Sri bei MerzougaWenn der See Dayet Sri bei Merzouga nach Regenfällen Wasser hat, dann lohnt sich ein Ausflug dorthin, weil dann Flamingos die Wasserfläche bevölkern.
Überhaupt ist dieser Teil Marokkos, von Ouarzazate bis Taouz ein Erlebnis für Ornithologen oder Vogelliebhaber. 270 Vogelarten lassen sich beobachten. Vom Sperling bis zum in Europa nahezu ausgestorbenen Waldrapp.
Wer hier, am Rande des Großen Sandmeers über Nacht bleibt, ist gut ausgerüstet, wenn er ein astronomisches Fernrohr im gepäck hat, eventuell nur einen Feldstecher, z.B. eins mit elektronischem Antiwackel-Efffekt. Hier gibt es keine Lichtverschmutzung. Die nacht ist dunkel und klar. Der Sternenhimmel zeigt sich in allergrößter Pracht.

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